Zwei Gesichter, eine Sprache, ein Roman: zwischen Wirklichkeit und Fabulierlust
Herzlich Willkommen!
Ich bin Katharina Dauer und schreibe Geschichten, in denen Wörter mehr sind als Werkzeuge – sie öffnen Türen, erinnern und verwandeln. Genau dort beginnt mein aktueller Roman Die Großartigen Gärten des Jonathan Kalmäuser (AT).
Im Mittelpunkt steht ein Werbetexter, der bemerkt, wie seine Stadt ihre Sprache verliert, und in die Gärten seiner Kindheit flieht. Dort erreicht ihn etwas, das bewahrt werden will. Quinn Perpendikel, Chronistin mit Hang zu Umwegen, Einsprüchen und überraschenden Beobachtungen, notiert, was andere womöglich übersehen hätten.
Auf dieser Seite zeige ich Einblicke in den Entstehungsprozess: Romanwerkstatt, Gedanken, Fundstücke und Fragen an die Sprache selbst. Mach es dir bequem – hier darf gestaunt, geschmunzelt und mitgefühlt werden.
– Arbeitscover und Arbeitstitel –
“Die Großartigen Gärten des Jonathan Kalmäuser” – meine dreiteilige Romanserie entsteht
Teil I: Die seltsamen Sendschaften – Teil II: Die wundersamen Wörter – Teil III: Den Dramadamm entlang (allesamt Arbeitstitel)
Die Großartigen Gärten des Jonathan Kalmäuser ist eine literarische Erzählung in drei Teilen. Sie handelt von Sprache, Erinnerung und dem Moment, in dem Worte beginnen, ihre Selbstverständlichkeit zu verlieren.
In der Strahlenden Stadt verändern sich die Zeichen: Bilder werden lauter, Sprache leiser. Gespräche verkürzen sich, Bedeutungen verflachen. Jonathan Kalmäuser, Werbetexter und Liebhaber genauer Formulierungen, spürt diesen Wandel früher als andere.
Als er in die Großartigen Gärten seiner Kindheit zurückkehrt, erreichen ihn dort rätselhafte Sendungen. Zwischen verbliebenen Erinnerungen, alten Mustern und einer Erzählerin, die mehr sieht, als sie sagt, beginnt Jonathans Auseinandersetzung mit dem Verstummen.
Die Geschichte folgt ihm auf seinem Weg zwischen Rückzug und Handlung, Verlust und Beharrlichkeit, Sprache und Stille.
Wer ist denn nun Quinn Perpendikel?
Quinn Perpendikel führt durch alle drei Teile des Romans und begleitet den Werbetexter Jonathan Kalmäuser durch seine großen und kleinen Aventüren.
Die eigenwillige Erzählerin beobachtet, kommentiert, verschiebt Perspektiven – und weiß manchmal mehr, als sie im ersten Moment preisgibt. Quinn spricht nicht über die Figuren, sie erzählt aus der Geschichte heraus. Ihre Stimme ist aufmerksam, gelegentlich ironisch, immer sprachbewusst.
Auf dieser Seite tritt sie bereits auf, noch bevor der Roman zwischen zwei Buchdeckeln erscheint. Das Erzählen beginnt also nicht erst im Buch, sondern hier: als Spur, als Stimme, als leise Anwesenheit.
„Ja, ich weiß. Über mich wird hier gesprochen, als wäre ich nicht anwesend.
Keine Sorge. Ich komme gleich zu Wort. Ich warte nur auf den richtigen Moment.“
Werkstatt & Notizen
Hier blogge ich, Katharina Dauer, über das Schreiben: direkt aus der laufenden Werkstatt, zwischen Kapitelskizzen, gestrichenen Sätzen, halbwilden Ideen und kleinen Funden vom Weg.
Quinn Perpendikel hat sich derweil offenbar auf eigene Faust in den sozialen Medien eingerichtet. Ich weiß davon. Quinn weiß nur nicht, dass ich davon weiß. Und damit befinden wir uns bereits mitten im Abenteuer – samt Geheimnissen, Seitenwegen und gelegentlich verdächtig lebendigen Wörtern.
Hier sammle ich Gedanken, teile Fortschritte, stolpere über Fragen und bewahre auf, was sonst im Staub der Zwischenräume verschwinden würde: Notizen, Mini-Essays, Momentaufnahmen aus dem Alltag einer Romanbauerin.
Nichts muss fertig sein. Vieles darf wachsen. Wer mag, liest mit. Wer möchte, denkt mit.
Schön, dass du hier bist.
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