Dez. 14, 2025 | 0 Kommentare

Mein Schreibtisch und ich – eine Beziehungsgeschichte

Dies hier ist kein idealisierter Schreibplatz. Mein Schreibtisch ist ein Arbeitsraum – manchmal ordentlich, manchmal chaotisch, meistens irgendwo dazwischen.

Heute liegen darauf ein bunter Stapel Post-its, der mehr Fragen stellt als beantwortet, ein Teelöffel ohne erkennbaren Zweck, drei Sätze, die gestern noch brillant wirkten und heute neu verhandelt werden müssen. Und ein Wort, das ich behalten will: Springinsfeld.

Ich sitze nicht jeden Tag gleich hier. Oft beginne ich früh (sehr früh), manchmal spät, manchmal gar nicht. Schreiben ist weniger ein Start als ein Wiederkehren.

Von außen sieht es still aus. Von innen ist es Arbeit: lesen, streichen, verschieben, neu denken. Nicht dramatisch. Nur stetig.

Und irgendwann entsteht ein Satz, der trägt. Nicht perfekt. Aber richtig genug, um weiterzumachen.

So läuft es hier. Unspektakulär, geduldig, mit gelegentlichen kleinen Funken.

Uninszeniert. Heute.